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Hekate Rauhnächte Dämonen Hexenrituale Mistel Yule Aberglaube

Auszug vom Brighid Mein Buch der Schatten. ISBN 978-3-934978-21-8


Jahreskreisfeste Witches Sabbath

Die Jahreskreisfeste, auch Hexensabbate genannt,

sind 8 gleichmaessig verteilte Stationen

im Kreislauf, den die Sonne in einem Jahr durchzieht.

Sie werden eingeteilt in vier Sonnenfeste (Solstice Sabbath)

und vier Mondfeste (Moon Esbat).

Die Sonnenfeste werden an den markanten Wendepunkten der Sonne gefeiert,

wie Tag- und Nachtgleiche und Sonnwende.

Die Mondfeste liegen exakt dazwischen.

So ergibt es sich, dass alle 6 1/2 Wochen ein Jahreskreisfest stattfindet.

Wir beginnen den Zyklus zum Julfest am 21. Dezember, dem Tag der Wintersonnwende,

da hier das wiederkehrende Licht gefeiert wird.

Mit der Geburt der Sonne beginnt die Schwangerschaft der Natur

und das ist der Anfang allen Lebens.

Samhain, Julfest, Imbolc, Ostara, Beltane, Litha, Lughnasad, Mabon.

DE-Jahreskreisfeste für Hexen mit Sehbehinderung Video

Jahreskreisfeste Sabbat de Sorciere

Yule Julfest Link:

Imbolc Link:

Ostara 21. Maerz Frühlings Tag- und Nachtgleiche Link:

Beltane Mondfest 30 April bis 1. Mai Link: Beltane Ritual Anleitung Link: Litha 21. Juni Sommersonnwende Kupala Link: Litha Ritual Anleitung Kupala weiße Nächte Link: Lughnasad Lammas 1. August Schnitterfest Link:

Mabon 21. September Herbst Tag- und Nachtgleiche Link:

Samhain 31 Oktober bis 1. November Totenfest Halloween Link: Samhain Halloween Ritual Anleitung Link:


Ab Samhain Halloween beginnt die dunkelste Zeit des Jahres,

voller Mythen Aberglaube und Legenden.


Die Nächte der Hekate, Göttin der Unterwelt,

sind am 7. 16. und am 30. November.

In diesen Nächten sollte man ihr an Wegkreuzungen,

mit der Bitte um Beistand und Wohlwollen,

Speisen opfern, und die Wohnung ausräuchern.

Benutze in diesen Nächten eine Reversible

oder Uncrossing Kerze von Magic of Brighid,

und das dazu gehörige Magic of Brighid Reversible oder Uncrossing Öl.

Um bösen Zauber zu binden und umzuwandeln.

Früher haben unsere Vorfahren in diesen Nächten ihre abgeschnittenen Fingernägel

und Haare an einen Kreuzweg gebracht,

um sie Hekate zu opfern.

Dann kann keine böse Hexe sie mehr gegen dich benutzen.

Hekate ist eine der am meisten missverstandenen Göttinnen der Antike,

um die sich viele Fehlinterpretationen und Fehlinformationen ranken.

Sie wird meist auf ihren dunklen Aspekt der alten Frau

an den Wegkreuzungen reduziert.

Ihre ursprüngliche Rolle war jedoch sehr viel umfassender.

Sie war eine „Große Göttin“, die Mondmutter, Himmelskönigin,

Mutter allen Lebens und sie repräsentiert

eine der ältesten Versionen der dreifachen Göttin.

Wikipedia Info Link:

DE-Hekate Ritual Hekate-Nächte Video


Mistelzweig:

Mistelzweig:

Am sechsten Tag nach dem Dezember Neumond schneidet man die Mistel,

oder besser noch, bricht sie mit der linken Hand.

Dann schmückt man sie mit roten und goldenen Bändern und hängt sie über die Türe.

Die Mistel wurde als Dämonen und Unheil abwehrende Pflanze verehrt.

Die auf alten Eichen wachsenden Misteln waren besonders heilig.

Für die Druiden gab es feste Regeln, wie die Mistel zu schneiden war,

mit goldenen Messern, und in bestimmten Mondphasen.

Der Mistelzweig ist die heilige Pflanze der Frigga, der Göttin der Liebe.

Unter einem hängenden Mistelzweig küssen verheißt,

dass die Paare ein Leben lang zusammen bleiben.

Dieser Brauch ist vom 01.Dezember bis zum 06.Januar belegt.

Wen eine junge Frau unter einem mit Bändern ansehnlich geschmückten

Mistelzweig steht, darf sie einen Kuss nicht ablehnen.

Der Mistel werden geheimnisvolle Kräfte zugesprochen.

Die Pflanze soll Gesundheit, Fruchtbarkeit, Mut und Glück mit sich bringen.

Die Germanen, waren der Ansicht, dass sie die Menschen beschütze.

Es wurden Armbänder getragen oder Mistelzweige über den Türen

zum Schutz gegen Hexen oder Geister, Feuer oder Blitzschlag angebracht.

Zum Schluss wurde der Mistelzweig in der zwölften Nacht am 6 Januar verbrannt.

DE-Hexenkräuter Mistel Heilen Räuchern Video

Rauhnächte:

Am 24. Dezember ist die Mutternacht.

Rauhnächte gingen immer von Nacht zu Nacht.

Beginn der 12 Rauhnächte 25. Dezember bis 6. Januar-

Unsere Vorfahren glaubten, dass in den Nächten

„zwischen den Jahren“

die Geister umgingen, tote Seelen wiederkehren

und Dämonen ihr Unwesen treiben.(Poltergeister Zeit)

DE-Tradition Info Rauhnacht Waldkirchen 5 Januar Video

DE-Bericht TRP1 Rauhnacht Video

Die Rauhnächte oder Rauchnächte, zwölf Nächte.

Im europäischen Brauchtum haben Sie eine besondere Bedeutung.

25. Dezember bis 6. Januar

Nach dem Volksglauben zogen sich die stürmischen Mächte der Mittwinterzeit

in der Nacht auf den 6. Januar am Ende der Rauhnächte zur Ruhe.

Jene Zeit also, die auch als "Zwischen den Jahren" bezeichnet wird.

In diesen Tagen darf keine Wäsche gewaschen werden,

wenn man Unglück, Leid und Tod vom Haus abhalten will.

An Silvester soll Erbsenbrei gegessen werden,

so wird Reichtum und Wohlstand im nächsten Jahr einkehren ins Haus.

Wikipedia Info Link:

DE-Rauhnächte und Julfest Video

Liebesorakel in den Rauhnächten-Losnächten.

Efeukranz:

Mädchen brachten den Männern Efeukränze, die über dem Herd aufgehängt wurden,

um so den Frühling ins Haus zu bringen.

Nachts tanzten die Mädchen bei Fackelschein und warfen die Efeu und Strohkränze ins Wasser.

Hinter ihrem Rücken mussten sie versuchen, einen Kranz zu fassen.

Der Efeukranz bedeutete Glück in der Liebe, es sollte noch in demselben Jahr Hochzeit sein.

Der Strohkranz zeigte dagegen Unglück an.

Ebenso wurde mit Efeublättern in der Andreasnacht orakelt.

Man warf zwei Efeublätter in eine Schale mit Wasser,

so dass sie auf der Oberfläche schwammen.

Waren die Blätter am nächsten Morgen zusammengetrieben,

dann sollte es noch in diesem Jahr Hochzeit geben.

Trieben sie getrennt voneinander, dann musste man noch länger warten.


Ende der Rauhnächte ist die Nacht vom 5. auf den 6. Januar mit dem Perchtenlauf.

Apfelorakel.

Hierzu wurde ein Apfel so geschält,

dass die Schale ein unzerschnittenes, langes Band bildete.

Dieses wurde anschließend nach hinten über die linke Schulter geworfen.

Aus der Lage der Apfelschale konnte dann mit etwas Phantasie

der Anfangsbuchstabe des Zukünftigen erahnt werden.